Die Wahrheit verkündigen,
den Glauben verteidigen

Predigten des H.H. Prof. Dr. Georg May

Glaubenswahrheit.org  
Mensch
3. November 2019

Konversionen

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Die katholische Kirche ist die Stiftung Christi, die nach dem Willen Gottes alle Menschen in sich vereinen soll. Der normale, ordentliche, gottverordnete Weg zum Heil führt über die Gliedschaft in der sichtbaren katholischen Kirche, die durch Glaube und Taufe vermittelt wird. Die katholische Kirche ist die einzige heilsnotwendige Gemeinschaft. Alle anderen religiösen Verbände sind nicht heilsnotwendig. Gehört ein Mensch einer anderen religiösen Gemeinschaft an, ist er, sobald ihm die Erkenntnis des göttlichen Gebotes aufleuchtet, verpflichtet, volles Glied der katholischen Kirche zu werden. Zur ganzen aktiven Kirchengliedschaft gehören drei Dinge:

1.      die Taufe,

2.      das Bekenntnis des katholischen Glaubens,

3.      die Einheit mit der Kirche und ihren Hirten.

Die Personen, die aus einer anderen christlichen Gemeinschaft den Weg zur katholischen Kirche finden, heißen Konvertiten. Der Vorgang ihrer Hinwendung zur Kirche heißt Konversion. Konversion in katholischer Sicht ist die Rückkehr eines nichtkatholischen Christen zur katholischen Kirche. Die katholische Kirche betrachtet ja alle Getauften als grundsätzlich zu ihr gehörig, ihrer Hoheit unterworfen, sodass die Konversion eines außerhalb der katholischen Kirche getauften Menschen nicht eigentlich Aufnahme, sondern Rückkehr in die Kirche ist. Alle Konversionen haben ihr Geheimnis, und sie bewahren es, vielleicht für jenen Moment, in dem die Konvertiten Gott von Angesicht zu Angesicht schauen dürfen. Konversion ist immer zuerst und hauptsächlich ein Werk des gnädigen Gottes. Niemand findet zu Gott, den Gott nicht zieht. In jeder Konversion wird offenbar, dass Christus seine Kirche nicht vergessen hat. Er waltet in ihr mit Gnade und Macht. Und es ist eben ein besonderes Gnadenwirken Gottes, wenn ein erwachsener einzelner Mensch sich aufmacht zur Kirche. Wegen ihrer Gnadenhaftigkeit ist das Gebet der Anfang und der ständige Begleiter der Konversion.

Wie sehr jene, die zur Kirche heimkehren, die Gnadenführung Gottes preisen mögen, so wenig ist an ihrer Willigkeit, dem Ruf Gottes zu folgen, an ihrer Entschlossenheit, die Hemmnisse zu überwinden, an ihrer Bereitschaft, die zu erwartenden Beschwerden auf sich zu nehmen, zu zweifeln. Die Menschen, die zur Kirche finden, sind in der Regel geistig hochstehende, religiös lebendige und sittlich strebende Personen. Nicht selten haben sie äußere Vorteile aufgegeben und sich gegen eine Mauer von Vorurteilen durchringen müssen. Unverständnis und Feindseligkeit ihrer Umgebung waren oft ebenso große Hindernisse auf dem Heimweg zur Kirche wie ihre eigene Erziehung.

An Konversionen sind meistens katholische Christen beteiligt. Sie nehmen sich der suchenden Menschen an; sie hören ihnen zu; sie beantworten ihre Fragen und sie ziehen sie durch ihre religiöse und sittliche Höhe an. Die britische Schriftstellerin Muriel Spark wurde auf ihrem Weg zur katholischen Kirche von Graham Greene und Evelyn Waugh ideell und finanziell unterstützt. Graham Greene selbst formulierte in einer Filmrezension, Filmstars würden von der Masse ähnlich angebetet, wie Katholiken die heilige Jungfrau anbeten. Die katholische Lyrikerin Vivian Dayrell-Browning wies ihn in einem scharfen Leserbrief zurecht: Kein Katholik betet Maria an. Greene war zutiefst beeindruckt. Er beschäftigte sich intensiv mit dem katholischen Glauben und trat einen Monat später in die katholische Kirche ein. Die Berliner Schauspielerin Jutta Lampe wurde von einer katholischen Freundin in die St.-Ludwigskirche in Berlin-Wilmersdorf mitgenommen. Sie lernte dort einen Franziskanerpater kennen, der ihr geistlicher Wegbereiter wurde. Sie konvertierte und ging fortan jeden Tag in die heilige Messe. Die Bekehrung des Journalisten Fritz Michael Gerlich nahm ihren Anfang in der Begegnung mit Therese von Konnersreuth. Er war aufgebrochen, um sie als Schwindlerin zu entlarven. Sie führte ihn zu Christus und zur Kirche. Die Opernsängerin Anja Silja gab die Gestalt Benedikts XVI. als Beweggrund für ihre Konversion an. Gelegentlich war es das gute Beispiel des katholischen Teils in einer Mischehe, das den anderen Teil zur Konversion veranlasste. Der britische Premierminister Tony Blair fand durch seine gläubige Frau zu unserer Kirche.

Konversion steht meistens am Ende eines langen Prozesses. Die meisten Konvertiten haben geraume Zeit gesucht, überlegt, sich unterrichtet, andere befragt, Belehrung verlangt. Viele Gedanken gegensätzlicher Art sind auf sie eingestürmt. Die Ratschläge, die ihnen zuteil wurden, widersprachen sich. So haben sie gezögert, den entscheidenden Schritt zu tun, bis sie eines Tages klar erkannten: Ich muss in die katholische Kirche eintreten, wenn ich Gott gehorsam sein und mein Heil gewinnen will. Manche Bekehrungen vollziehen sich in einem Augenblick, gleichsam blitzartig. Paul Claudel, der große französische Dichter, war als Schüler ungläubig. Aber mit achtzehn Jahren erlebte er in der Weihnachtsvesper in der Kirche Notre-Dame zu Paris eine überwältigende Offenbarung der Größe und der Fülle des Glaubens. In einem Nu hat ihn die Gnade bekehrt. Der französische Journalist André Frossard besuchte eine kleine Kapelle in Paris. Plötzlich überfiel ihn wie ein Wolkenbruch das Bewusstsein, dass Gott existiert. Als er aus der Kapelle heraustrat, sah er sich als Katholiken. Die britische Schriftstellerin Sally Read hatte in einer kleinen Kirche eine unmittelbare Gotteserfahrung. Sie führte sie, die überzeugte Atheistin, zu Jesus. Der Jesus, den sie fand, war der Jesus der katholischen Kirche. Reinhard Hütter, Präsident der Universität Eichstätt, gab als Beweggrund seiner Konversion zur katholischen Kirche an, er habe sich stets der Suche nach der Wahrheit verpflichtet gefühlt. In der katholischen Kirche habe er ein Mehr an Wahrheit als anderswo gefunden.

Konversionen können früh und spät im Leben des Menschen erfolgen; sie kommen nie zu spät. Der berühmte Schriftsteller Ernst Jünger trat im Alter von 101 Jahren zur katholischen Kirche über. Wir wissen nicht, warum er so lange für seine Konversion gebraucht hat. Vielleicht hat ihm Gott deshalb so viel Lebenszeit gegeben, damit er endlich zur Wahrheit findet. Der Schriftsteller Caspar von Schrenck-Notzing konvertierte 2½ Jahre vor seinem Tode zur katholischen Kirche. Der bedeutende englische Schriftsteller Oscar Wilde fühlte sich schon in der Jugend zum Katholizismus hingezogen. Aber der Vater drohte ihm mit Enterbung, wenn er konvertieren würde. Wilde führte seine spätere moralische Verirrung auf dieses Verbot zurück. Als er in einem Pariser Hotel im Sterben lag, bat er den herbeigeholten Priester um Aufnahme in die katholische Kirche. Dieser spendete ihm bedingungsweise die heilige Taufe und gab ihm die letzte Ölung. Wilde war ein Konvertit, der sich „fünf vor zwölf“ besonnen hat.

Der Name Konvertit besitzt in der katholischen Kirche einen guten Klang. Nicht wenige von ihnen gehören zu den leuchtendsten Zeugen des katholischen Glaubens. Es ist auffällig, wie viele Schriftsteller zum katholischen Glauben gefunden haben: Hugo Ball, Graham Greene, Evelyn Waugh, Gilbert Keith Chesterton, Bruce Marshall; sie sind alle Konvertiten. In Deutschland: Reinhard Schneider, Werner Bergengruen, Edmund Schaper, Theodor Haecker, Ruth Schaumann, Gertrud von Le Fort, dazu die Norwegerin Sigrid Undset sind alle Konvertiten. In Bonn traten zweimal in der evangelischen theologischen Fakultät zwei Professoren des Neuen Testaments zum katholischen Glauben über: Erik Peterson und Heinrich Schlier. England war das Land der Konvertiten. Vor dem Konzil traten in England 12-15000 Protestanten zum katholischen Glauben über, jedes Jahr. England verzeichnet so berühmte Konvertiten wie John Henry Newman und Henry Edward Manning, zwei anglikanische Geistliche, die in unserer Kirche bis zum Kardinalat aufgestiegen sind. In Frankreich hat sich der berühmte Philosoph Henri Bergson der katholischen Kirche angeschlossen. Aus der Vergangenheit möchte ich nur einen Fall erwähnen, nämlich die Konversion der schwedischen Königin Christine im 17. Jahrhundert. Sie war die Tochter von Gustav Adolf. Die Uneinigkeit und die Zerrissenheit der verschiedenen protestantischen Bekenntnisse hatte ihren Blick auf die katholische Kirche gelenkt. Sie ließ sich unterrichten und entschloss sich zum offenen Übertritt. Für diesen Schritt bezahlte sie mit der Niederlegung ihrer Krone.

Warum, meine lieben Freunde, warum konvertieren Protestanten zur katholischen Kirche? Was bewegt sie, ihr Bekenntnis zu verlassen und sich dieser Kirche zuzuwenden? Die Gnadenhaftigkeit des Vorgangs schließt rationale Überlegungen auf Seiten der Konvertiten nicht aus, sondern ein. Jeder Entschluss, auch der unter dem Einfluss der Gnade zustande gekommene, bedarf der Motive. Welches sind die Motive, die Menschen zu unserer Kirche führen? Konvertiten suchen die Einheit und Geschlossenheit, die Festigkeit und die Klarheit der katholischen Kirche. Sie suchen Führung und Ordnung, Schutz und Geborgenheit, Objektivität und Autorität, schließlich die Unfehlbarkeit. Ja, Konvertiten verlangen nach Ganzheit und Geradheit, Entschiedenheit und Eindeutigkeit, und die ersehnen sie in der katholischen Kirche. Die Konvertiten suchen auch die gewaltige Ordnungsmacht der Kirche, ihre die Welt für Christus erobernde Kraft, ihre universale Sendung, ihren unabdingbaren Absolutheitsanspruch, ihre übernationale Weite, ihre Zeit und Raum überspannende Tradition und ihre ununterbrochene Kontinuität. Die Konvertiten suchen echte Katholizität und ungebrochene Gläubigkeit. Gegen Minderung des Katholischen und gegen Protestantisierung sind sie allergisch. Konvertiten kommen zur Kirche nicht wegen der Dinge, die unsere Kirche mit dem Protestantismus gemeinsam hat, sondern aus Sehnsucht nach der Fülle und vornehmlich um dessen willen, was genuin katholisch ist. Eine Konvertitin sagte einmal zu mir: „Ich bin katholisch geworden, weil ich in dieser Kirche für meine verstorbenen Angehörigen beten kann.“ Protestanten, die nachdenken, die ihre religiöse Gemeinschaft mit der katholischen Kirche vergleichen, die sie an der Urkirche messen, gewinnen unweigerlich den Eindruck, dass mit dem religiösen Verband, dem sie bisher angehören, etwas nicht stimmt. Der Bischof der amerikanischen Episkopalkirche Jeffrey Steenson gab an, für seine Konversion seien die Kirchenväter entscheidend gewesen. Er erkannte, dass der Protestantismus mit der Urkirche unvereinbar ist. Der evangelische Pfarrer Andreas Theurer trat mit seiner Frau zur katholischen Kirche über und verfasste die Schrift: „Warum werden wir nicht katholisch?“ Darin schreibt er, er sehe keine andere Möglichkeit, als dass die Lutheraner, denen an der Bibel und am Glauben Luthers noch etwas liegt, für sich persönlich die Glaubensspaltung beenden und in die katholische Kirche eintreten. Der berühmte englische Bomberpilot Leonard Cheshire erklärte nach seiner Konversion: „Von Anfang an hatte ich den Eindruck, dass etwas nicht in Ordnung ist mit der anglikanischen Kirche. Ich konnte das Fehlen einer authentischen Autorität nicht hinnehmen. Instinktmäßig war ich überzeugt, dass das Christentum alles oder nichts verlange. Der Protestantismus kam mir vor wie ein Kompromiss zwischen dem Christentum und dem Freigeist. Gott kann sich nicht mit Halbheiten zufriedengeben.“ So Leonard Cheshire. Der Politikwissenschaftler Tobias Pechmann trat nach einer langen Phase der Annäherung und des Kennenlernens zur katholischen Kirche über. Dieser Schritt sei ihm, so erklärte er, nicht leicht gefallen, denn er sei in der evangelischen Kirche beheimatet gewesen. Sie sei aber im geistigen Sinne führungslos und im geistlichen Sinne orientierungslos. Er beklagte in der evangelischen Kirche das Anbiedern an die so genannte Geschlechtergerechtigkeit, die Umdeutung der Schöpfungsordnung und das Fehlen der Eindeutigkeit der Ehe als Bund zwischen Mann und Frau.

Die Konvertiten sind häufig hochgemute Seelen, die etwas leisten wollen für Gott und sein Reich. Die hohen Forderungen unserer Kirche, ja, ihre Unerbittlichkeit in manchen Bereichen der Sittlichkeit, etwa denen der Ehe, ist ihnen ein Zeichen ihres göttlichen Ursprungs. Konvertiten wollen klare Positionen haben in der Abtreibungsfrage und in der Hochschätzung der Ehe. Das höchste Gremium der evangelischen Kirche in Deutschland hat einmal beschlossen, man könne sich auch schuldig machen, wenn man die Abtreibung verweigere. Ich habe mich nicht versprochen: Man könne sich auch schuldig machen, wenn man die Abtreibung verweigere – das ist Protestantismus. Die Konvertiten suchen in der Kirche auch Ehrfurcht, Hoheit und Würde. Sie wollen die Kirche verehren und lieben, zu ihr aufschauen und auf sie stolz sein. Sie suchen Einkehr und Frömmigkeit, den Bereich des Heiligen, die Gegenwart des Göttlichen, die Andersartigkeit gegenüber der Welt. Die Konvertiten suchen im Gottesdienst der Kirche Weihe und Feierlichkeit, in der Gebetshaltung Demut, Ehrfurcht und Frömmigkeit. Sie wollen den Atem des Ewigen spüren. Sie suchen das Geheimnis. Ein Konvertit aus unserer Nähe, Heinrich Jolie, dessen Sohn Priester ist, erklärte, die heilige Eucharistie sei das entscheidende Motiv für seine Konversion zum katholischen Glauben gewesen.

Konvertiten müssen sich häufig Widerreden und Vorwürfe anhören. Dem Grafen Stolberg, der zum katholischen Glauben fand, sagte ein Minister vorwurfsvoll: „Ich liebe nicht diejenigen, welche die Religion ihrer Väter verlassen.“ Der Graf entgegnete: „Ich bin ganz Ihrer Meinung. Darum tut es mir auch weh, dass meine Vorfahren der katholischen Kirche den Rücken gekehrt haben. Hätten sie dies nicht getan, dann wäre mir jetzt die Rückkehr erspart geblieben.“ Für den nichtkatholischen Christen ist die Konversion nichts anderes als die Heimkehr ins Vaterhaus. Die Konvertiten schmähen nicht ihre frühere Gemeinschaft, die sie verlassen haben. Sie sind dieser Gemeinschaft dankbar für die Werte, die sie auch von ihr empfangen haben. Aber sie haben eben auch ihre Unzulänglichkeit erkannt, und sie haben begriffen: Es kann Gott nur gefallen, wenn Menschen aus Vorstufen oder Teildarstellungen des Christentums zur Fülle der Wahrheit und der Gnade durchstoßen. Es gibt eine Wahrheit, und der Mensch ist fähig, sie zu erkennen. Diese beiden Prämissen werden durch jede Konversion bestätigt. Der heilige Thomas More pflegte zu sagen: „Ich nenne allen Zweiflern und Ungläubigen gegenüber, wenn sie die katholische Kirche angreifen, einen Beweis, den sie nicht beiseiteschieben können: Noch niemals hat jemand auf dem Sterbebett bereut, ein guter katholischer Christ gewesen zu sein.“

Konversionen sind heute selten. Aus dem Strom ist ein dünnes Rinnsal geworden. Warum bleiben die Konvertiten heute weitgehend aus? Es sind zwei Gründe, die für das Ausbleiben der Heimkehr zur katholischen Kirche maßgebend sind: Der eine ist die Verfassung, in der sich die meisten Nichtkatholiken befinden. Sie sind entkirchlicht, sie sind entchristlicht, sie begnügen sich mit dieser Erde und deren Reizen. An selbständige, große Opfer erfordernde, religiös-sittliche Entscheidungen denken sie nicht. Sie mögen deswegen auch nicht den Eintritt in diese Kirche erwägen. Der andere Grund ist der Zustand der katholischen Kirche von heute. Das Erscheinungsbild unserer Kirche hat sich seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil drastisch verändert. Die Klarheit und Eindeutigkeit der Regierung, welche die Pius-Päpste bewiesen haben, ist ihren Nachfolgern nicht im vollen Maß gegeben gewesen. Und denken wir an die Bischöfe; die meisten verstehen nicht zu regieren. Sie lassen sich vom Zeitgeist treiben. Der Klimaschutz scheint ihnen wichtiger zu sein, als die Menschen zum Himmel zu führen. Wir gläubigen Christen leiden bittere Schmerzen ob des Zustandes unserer Kirche. Aber wir halten aus. Was uns in der Kirche hält, ist einmal der Glaube. Wir sind überzeugt, dass auch heute, aller Schwäche zum Trotz, Wahrheit und Gnade in unserer Kirche zu finden sind. Was uns in unserer Kirche hält, ist sodann die Liebe. Wir hängen an unserer Kirche. Wir haben sie ins Herz geschlossen. Wir dürfen, wir können, wir mögen sie nicht verlassen. Eine kranke Mutter gibt man nicht auf. Was uns in der Kirche hält, ist schließlich die Hoffnung. Die Hoffnung ist das vom Vertrauen getragene Verlangen nach künftigen Gütern. Wir vertrauen auf den Gott, der Tote lebendig macht. Wir wissen um Jesu Liebe zu seiner Braut, der Kirche. Wir kennen die Macht und die Kraft des Heiligen Geistes. Menschen können die Kirche verunstalten, zugrunderichten können sie sie nicht.

Amen.

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